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Menue "Projekte" Konzept Das Projekt CFS soll eine Plattform für den Informationsaustausch und die Zusammenarbeit zwischen Forschern, Therapeuten und CFS-Betroffenen bieten. Bei CFS-Betroffenen handelt es sich in der überwiegenden Zahl der Fälle um schwerkranke und durch die Symptomatik in ihren Aktivitäten substantiell eingeschränkte Patienten, deren privates, soziales und berufliches Lebenskonzept häufig über Nacht zusammenbrach. In der Folge müssen sie sich mit schwerwiegenden primären und sekundären Folgen in allen Lebensbereichen auseinandersetzen. Die meisten haben eine Odyssee durch das schulmedizinische und alternativ-bzw. paramedizinische Diagnostik-und Therapieangebot hinter sich. Das oft kritisierte "Doktorshopping" bedeutet in diesem Zusammenhang nicht, daß Patienten das medizinische Versorgungssystem mißbrauchen, sondern vielmehr, daß bisher nur wenige Ärzte und Therapeuten einen für die Situation dieser Patienten angemessenen Zugang gefunden haben. Coping/ KrankheitsmanagementDie ausgesprochen kontroverse medizinische Diskussion über die toxikologischen, pathophysiologischen und psychischen Hintergründe des CFS hat bisher zu keinem Konsens über gleichermaßen für alle Patienten geeignete Therapie-und Interventionsansätze geführt. Da eine kausal orientierte Behandlungsstrategie nicht möglich ist, bietet sich Coping (engl. to cope = mit etwas fertig werden) als Behandlungsansatz an:
Nicht CFS bestimmt und steuert das Leben des Betroffenen, sondern der Betroffene steuert und bestimmt sein Leben mit CFS. Die Krankheit und ihre Gesetztmäßigkeiten sollen möglichst greifbar und begreifbar werden, um ein aktives Krankheitsmanagement zu ermöglichen. Selbsthilfegruppen können bei der Bewältigung der primären und sekundären Krankheitsfolgen ein wertvolle Hilfe sein. Projekt CFSH.M.Sobetzko, Arzt c/o Prof. Dr. Stark Krankenhaus Rissen Abteilung f. Psychiatrie und Psychotherapie Suurheid 20 22559 Hamburg Germany Download Autor Selbsthilfe Kreatives |